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Studie der Uni Gießen : Artensterben schlimmer als am Ende der Dinosaurierzeit

Feuriges Finale: Ein Asteroideneinschlag gilt heute als wahrscheinlichste Ursache für das Ende der Dinosaurier. Bild: Science Photo Library/Getty Imag

Der Schwund der Artenvielfalt nimmt alarmierende Ausmaße an. Das bestätigt eine neue Studie von Gießener Forschern. Sie ziehen einen drastischen Vergleich zur Kreidezeit.

          2 Min.

          Das derzeitige Artensterben übertrifft jenes am Ende der Kreidezeit, als die Dinosaurier ausgelöscht wurden. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie unter Leitung der Universität Gießen.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Um das Tempo des Aussterbens zu untersuchen und die Erholungsphase vorherzusagen, verglichen die Wissenschaftler aus den Fachgebieten Evolutionsbiologie, Paläontologie und Geologie die heutige Krise mit dem vorherigen fünften Massensterben der Erdgeschichte. Es war die Folge eines Asteroideneinschlags vor 66 Millionen Jahren, bei dem etwa 76 Prozent aller Arten auf dem Planeten ausgelöscht wurden, einschließlich ganzer Tiergruppen wie der Dinosaurier.

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