https://www.faz.net/-gzg-abxed

Studie der Uni Gießen : Artensterben schlimmer als am Ende der Dinosaurierzeit

Feuriges Finale: Ein Asteroideneinschlag gilt heute als wahrscheinlichste Ursache für das Ende der Dinosaurier. Bild: Science Photo Library/Getty Imag

Der Schwund der Artenvielfalt nimmt alarmierende Ausmaße an. Das bestätigt eine neue Studie von Gießener Forschern. Sie ziehen einen drastischen Vergleich zur Kreidezeit.

          2 Min.

          Das derzeitige Artensterben übertrifft jenes am Ende der Kreidezeit, als die Dinosaurier ausgelöscht wurden. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie unter Leitung der Universität Gießen.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Um das Tempo des Aussterbens zu untersuchen und die Erholungsphase vorherzusagen, verglichen die Wissenschaftler aus den Fachgebieten Evolutionsbiologie, Paläontologie und Geologie die heutige Krise mit dem vorherigen fünften Massensterben der Erdgeschichte. Es war die Folge eines Asteroideneinschlags vor 66 Millionen Jahren, bei dem etwa 76 Prozent aller Arten auf dem Planeten ausgelöscht wurden, einschließlich ganzer Tiergruppen wie der Dinosaurier.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Norbert Walter-Borjans am Montag in Berlin

          Wer bildet die Regierung? : Die SPD lockt die Liberalen mit Drohungen

          Die Führung der SPD sucht mit merkwürdigen Methoden nach einem Partner. Gegenüber der FDP und ihrem Vorsitzenden wird sie geradezu beleidigend. Deren Vorstellungen seien „Voodoo-Ökonomie“, sagt Norbert Walter-Borjans.
          Armin Laschet und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag in Berlin

          Laschet und die Union : Der Kandidat, der enttäuschte

          Nach dem enttäuschenden Wahlergebnis muss der CDU-Vorsitzende Armin Laschet die Parteifreunde besänftigen. Vom zweiten Platz aus versucht die Union, eine Regierungsperspektive zu behalten.
          Vielen Dank für die Blumen: Olaf Scholz am Montag im Willy-Brandt-Haus.

          Gespräche mit der FDP : Scholz’ erstes Machtwort

          Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.