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Rodungen für Riederwaldtunnel : Aktivisten sehen Etappensieg

Aktivistin im Teufelsbruch: Sie haben Hoffnung, die A66-Verlängerung stoppen zu können. Bild: dpa

Aktivisten im Fechenheimer Wald werten die Ankündigung der Autobahn GmbH, Baumfällungen zu verschieben, als „wichtigen Zwischenerfolg“. Die Behörde bestätigt, für die Räumung seien weitere Verfügungen notwendig.

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          Für die Aktivisten im Fechenheimer Wald, die zunächst die Rodung von 2,7 Hektar städtischem Wald sowie insgesamt den Bau des Riederwaldtunnels verhindern wollen, ist die am Freitag von der Autobahn GmbH angekündigte Verschiebung der Fällarbeiten für den Bau des Autobahnlückenschlusses zwischen der A66 und A661 im Frankfurter Osten ein „wichtiger Zwischenerfolg“. Sie halten sich zugute, mit der Besetzung von zahlreichen Bäumen und dem Bau von Baumplattformen und -häusern die Verschiebung erreicht zu haben. Und zeigen sich nun optimistisch, das geplante innerstädtische Autobahnprojekt noch kippen zu können.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Die Absage der Rodung für diesen Winter erhöht unsere Chancen, die Zerstörung des Waldes und den Bau der A66-Verlängerung endgültig zu stoppen“, teilte Malek Schumann mit, einer der Aktivisten, die sich selbst als „Baumschützer:innen“ bezeichnen. In Zeiten der Klimakrise dürften keine Autobahnen mehr gebaut oder ausgebaut werden, äußerte Schumann weiter, schon gar nicht solche, deren Pläne aus dem Jahr 1963 stammten. „Das fordern wir, Fridays for Future und die gesamte Klimagerechtigkeitsbewegung.“ Schumann kündigte an, dass die Aktivisten weiter im Wald bleiben würden, „damit auch nächstes Jahr keine Bäume fallen“,

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