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Aggression gegen Beamte : Beleidigung als Berufsrisiko

  • -Aktualisiert am

Interessenvertreter der Beamten beklagen: Selbst dort, wo sich der Anstieg an Aggression nicht mehr leugnen lasse, seien die Fortschritte zum Schutz der Mitarbeiter minimal. (Symbolbild) Bild: dpa

Die Studie zu Gewalterfahrungen von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst schreckt auf. Die Rufe nach Strafverfolgung und deutlichen Urteilen reichen als Antwort darauf aber nicht aus.

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          Es sind aufschreckende Berichte, die Forscher um die Gießener Kriminologin Britta Bannenberg für ihre jüngste Studie zu Gewalterfahrungen von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst zusammengetragen haben. Sie zeigen, dass sich nicht nur anonyme Schreiber im Internet das Recht herausnehmen, ohne Skrupel zu beleidigen, zu verhöhnen und zu drohen. Diese Marktplätze der Rechthaber und Rücksichtslosen lassen sich wenigstens meiden. Wenn diese Klientel allerdings zu den Kunden am eigenen Arbeitsplatz gehört, wie es Sicherheitskräfte generell, nun aber auch Gerichtsvollzieher und Mitarbeiter in Jobcentern und Arbeitsämtern geschildert haben, dann gibt es kein Entkommen.

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          Die Beamten und Angestellten, die im Dienste des Staates, also letztlich in unser aller Auftrag tätig sind, müssen die Schimpftiraden, frauenverachtenden Sprüche oder sogar Schläge und Morddrohungen über sich ergehen lassen. Berufsrisiko eben.

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