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Vorstoß zu Feiertag abgelehnt : „Verheerender Versuch der Geschichtsklitterung“ durch AfD

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Angesäuert: Mit ihrem Gesetzentwurf betreibe die AfD-Fraktionen einen „verheerenden Versuch der Geschichtsklitterung“, meint Minister Beuth Bild: dpa

Die AfD im hessischen Landtag will den 9. November als Gedenk- und Feiertag sehen. Dieses Datum sei der „Schicksalstag der Deutschen“. Innenminister Beuth findet deutliche Worte für dieses Ansinnen.

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          Der Vorstoß der AfD-Fraktion für einen neuen Gedenk- und Feiertag in Hessen ist auf massive Ablehnung im hessischen Landtag gestoßen. Innenminister Peter Beuth (CDU) nannte das vorgeschlagene Datum des 9. Novembers am Mittwoch im Wiesbadener Parlament zynisch. Mit ihrem Gesetzentwurf betreibe die AfD-Fraktionen einen „verheerenden Versuch der Geschichtsklitterung“.

          Redner der übrigen Fraktion äußerten sich ähnlich kritisch und ablehnend in der Landtagsdebatte und warfen der AfD vor, das Geschichtsbild und den Holocaust relativieren zu wollen. Mit der „Kristallnacht“ am 9. November 1938 begann die systematische Verfolgung der Juden in Deutschland. Synagogen wurden angezündet, Geschäfte geplündert, jüdische Bürger verfolgt und Zehntausende deportiert.

          Die AfD-Fraktion hatte als Begründung für ihren Gesetzentwurf angeführt, dass der 9. November zu einem Schicksalstag der Deutschen geworden sei. Das Datum markiere viele Wendepunkte in der deutschen Geschichte. Der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit sei dagegen ein künstlich geschaffener Feiertag und habe nicht die Symbolkraft wie der 9. November. Im Jahr 1989 öffnete die DDR zu diesem Datum die Grenze.

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