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Abfallwirtschaft : Gewerbe- und Industriebetriebe türmen mehr Verpackungsmüll auf

  • Aktualisiert am

2005 produzierten Haushalte weniger Verpackungsmüll als zuvor Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Der Müllberg aus Verpackungsabfällen in Hessen wächst: 2004 seien 795.000 Tonnen erfaßt worden - 5.000 Tonnen mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt mit. Der Zuwachs geht allein auf das Konto von Unternehmen.

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          Der Müllberg aus Verpackungsabfällen in Hessen wächst: 2004 seien 795.000 Tonnen erfaßt worden - 5000 Tonnen mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit. Gewerbe- und Industriebetriebe verbrauchten 28.000 Tonnen mehr als im Vorjahr etwa für Transport- und Verkaufspackungen. Ihr Anteil wuchs auf 371.000 Tonnen. Die gewerblichen Verpackungsabfälle würden zu 70 Prozent direkt wiederverwertet, fand das Statistikamt heraus.

          Bei Privathaushalten fiel mit 424.000 Tonnen dagegen etwas weniger Verpackungsmüll aus Glas, Papier, Verbundverpackungen aus dem „Gelben Sack“ oder Metall an. Das entspricht statistisch 70 Kilogramm pro Einwohner in diesem Jahr. Bei den privaten Verpackungsabfällen müssen meist in Sortieranlagen die verschiedenen Müllformen getrennt werden. Nur die in Containern gesammelten Glasmengen gehen zu mehr als drei Vierteln direkt in die Wiederverwertung.

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