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Genprobe belegt : Schafe in Nordhessen von Wolf gerissen

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Genprobe belegt: Ein Wolf hat in Nordhessen mehrere Schafe gerissen. Bild: dpa

Eine Genprobe beseitigt die letzten Zweifel: Ein Wolf hat die in Nordhessen getöteten Schafe angegriffen. Es ist einer von mehreren Fällen in der jüngsten Zeit in diesem Bundesland.

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          Ein Wolf hat vor zwei Wochen im Schwalm-Eder-Kreis ein Schaf getötet und mehrere Tiere schwer verletzt. Das teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Drei Schafe waren schwer verletzt worden, zwei davon mussten noch am selben Tag eingeschläfert werden. Am 23. Oktober hatte ein Schafhalter nahe seiner Scheune in Malsfeld-Sipperhausen die Tiere entdeckt. Die Auswertung einer Genprobe ergab nun, dass ein Wolf die Schafe angegriffen hatte.

          Im Schwalm-Eder-Kreis sei bereits im August die DNA einer Wölfin an einem gerissenen Rotwild-Alttier nachgewiesen worden. Anfang Oktober fiel dieselbe Wölfin durch getötete Schafe bei Dens-Nentershausen im Kreis Hersfeld-Rotenburg auf. Ob sie nun auch die Schafe in Malsfeld gerissen habe, sei noch nicht bekannt. Der Fall werde anhand der Genprobe weiter untersucht.

          Die Behörde rät Nutztierhaltern, ihre Weidetiere mit standardgemäßen Stromzäunen zu schützen. Es müsse jederzeit überall im Land mit durchziehenden Wölfen gerechnet werden. In Hessen sind laut HLNUG in diesem Jahr knapp 30 Mal Wölfe nachgewiesen worden. Allein knapp zehn Nachweise ließen sich einer bestimmten Wölfin im Vogelsberg zuordnen.

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