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929 neue Fälle in Hessen : Zahl der Neuinfektionen in Hessen sinkt weiter

  • Aktualisiert am

Corona-Drive-In: In Frankfurt wird mobil auf das Coronavirus getestet. Bild: Lucas Bäuml

Weniger als 1000 Neuinfektionen sind am Sonntag für Hessen gemeldet worden. Damit sinkt die Zahl der Infizierten abermals. Die Inzidenz bleibt laut Robert-Koch-Institut jedoch in einem Kreis problematisch.

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          Binnen 24 Stunden sind in Hessen 929 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie aus Daten des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) von Sonntag hervorgeht, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle damit bei 165.873. Insgesamt 4388 Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, 26 mehr als am Vortag (Stand 00.00 Uhr). Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag landesweit bei 112,8. In den Regionen wies den höchsten Wert laut den RKI-Angaben weiter der Kreis Fulda mit 270,2 auf.

          Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag lag die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages noch bei 1288 und die landesweite 7-Tages-Inzidenz bei 129,8.

          Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden am Sonntag 409 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt (Stand: 12.15 Uhr). Das entsprach 23 Prozent aller belegten Intensivbetten. 224 Covid-19-Patienten wurden beatmet. Hessenweit waren – auch mit Patienten mit anderen Krankheiten – 1760 von 2073 Intensivbetten belegt.

          Die Impftrupps kommen derweil weiter voran in den seit Dienstag geöffneten sechs regionalen Impfzentren (siehe Karte). Mehr als 100.000 Impfdosen sind mittlerweile verabreicht. Während Hessen bei der Impfquote bundesweit am Ende der Tabelle steht und nur Baden-Württemberg hinter sich weiß, liegt es bei den Zweitimpfungen weit vorne. Neue Termine wird das Land Anfang Februar vergeben, wie das Innenministerium abermals bestätigte. Es hat so viele Impftermine vergeben, wie Impfdosen vorliegen. Der Lieferengpass beim Biontech-Partner Pfizer wird in Hessen etwa zwölf Prozent der Impfdosen über vier Wochen ausmachen. Das Land erhofft einen Ausgleich über Lieferungen des Herstellers Moderna, die nach und nach eintreffen.

          Eine Untersuchung der Krankenkasse DAK ergab derweil: Die Vorgaben zum Kampf gegen die Corona-Pandemie, wie mobiles Arbeiten und Kontaktbeschränkungen, drängen erwartungsgemäß auch andere Infektionskrankheiten zurück. Grippe und Masern etwa treten demnach erheblich seltener auf als vor der Pandemie.

          Bis einschließlich Donnerstagabend haben 100.100 Personen in Hessen eine vorbeugende Spritze gegen Corona erhalten. Das waren gut 2500 mehr als am Vortag. 1,3 Prozent der Hessen sind nun geimpft. Das Bundesland ist aber mittlerweile zurückgefallen in der Rangliste zur Impfquote. Lag Hessen zu Beginn der Impfkampagne unter den westlichen Flächenländern vorne, ist es mittlerweile nicht nur von Schleswig-Holstein, Bayern, dem schlecht aus den Startlöchern gekommenen Rheinland-Pfalz und Niedersachsen überholt worden, auch von Nordrhein-Westfalen. Nur Baden-Württemberg liegt auf einer Stufe mit Hessen.

          Bundesweit an der Spitze liegt weiter Mecklenburg-Vorpommern (2,9) vor Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz mit jeweils 2,7. Der Bundesdurchschnitt beträgt 1,7 Prozent der Bevölkerung. Bei den Zweitimpfungen liegen nur Bayern und NRW vor Hessen.

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