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22 Rotoren : Heidenroder Windparks sind voll

  • -Aktualisiert am

Einnahmequelle: der Windpark im Heidenroder Ortsteil Laufenselden Bild: Michael Kretzer

Rund 40 Prozent der Haushalte im Rheingau-Taunus-Kreis könnten mit Windstrom versorgt werden. Das schätzt der Bürgermeister der 8000-Einwohner-Gemeinde und ergänzt: „Sofern der Wind weht.“

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          Den Heidenrodern bläst des Öfteren der Wind ins Gesicht. Das ist auch gut so, denn von April an könnten etwa 40 Prozent aller Haushalte im Rheingau-Taunus-Kreis mit Windstrom versorgt werden, der in der Taunus-Gemeinde erzeugt wird. Das schätzt Volker Diefenbach (SPD), Bürgermeister der 8000-Einwohner-Gemeinde, und ergänzt: „Sofern der Wind weht.“ 22 Rotoren erzeugen dann in vier Windparks umweltfreundliche Energie – und helfen dabei auch, die Steuern niedrig zu halten.

          Der letzte der vier Windstandorte steht kurz vor der Fertigstellung: Nachts fahren derzeit Schwertransporte durch Taunusstein über die Bundesstraße 54 bis nach Heidenrod. Sie bringen Teile und Rotoren für drei weitere Windräder, die im Ortsteil Springen aufgebaut werden. Im Internet und auf Facebook kursieren Videos der Transporte, für die die Verkehrskreisel in den Taunussteiner Stadtteilen Neuhof und Hahn umgebaut werden mussten. Die drei Windkraftanlagen vom Typ Enercon 115 sollen im April ans Netz gehen.

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