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2130 neue Corona-Fälle : 373 freie Beatmungsbetten in Hessen

  • Aktualisiert am

Weiter zu viele positive Tests: In Hessen muss die Zahl weiter sinken. Bild: dpa

Die Lage in den hessischen Krankenhäusern ist weiter recht stabil. Es stehen noch genügend Betten zur Verfügung für mögliche Corona-Erkrankungen. Ein sprunghafter Anstieg der Infektionszahlen stört freilich den Traum vom Plateau.

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          Sprunghafter Anstieg am Mittwoch statt weiterer Plateau-Bildung: 2130 Coronavirus-Neuinfektionen sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) binnen 24 Stunden in Hessen registriert worden. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 70.200 (Stand 19.11.2020, 0.00 Uhr). 961 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 26 mehr als am Vortag. Im Vergleich zum Bundesgebiet liegt Hessen damit mit fast zehn Prozent der bundesweit insgesamt 22.609 gemeldeten Fälle über dem Anteil von acht Prozent an der Bevölkerung.

          Zum wöchentlichen Erhebungszeitpunkt am Dienstag sind in den hessischen Krankenhäusern 5.380 Betten frei (stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten). Das sind 783 Betten weniger als noch in der Vorwoche (6.163). Die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den hessischen Krankenhäusern liegt bei 1.628, davon sind 327 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten mit Beatmung liegt bei 1.926 (Bestand aller Plankrankenhäuser in Hessen). Derzeit gibt es 373 freie Beatmungsbetten.

          Frankfurter Inzidenz sinkt

          In Frankfurt ist derweil der Inzidenzwert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts um erstaunliche 50 Punkte gesunken. Demnach liege er nun bei 178. Im benachbarten Offenbach hingegen ist er nur marginal um 2 auf 316 gesunken. Mainz (215), Wiesbaden (148) und Darmstadt (163) sind nahezu unverändert.

          Das hessische Sozialministerium veröffentlicht täglich eine Übersicht der Corona-Entwicklung, aufgeschlüsselt nach Kreisen und kreisfreien Städten. Es bezieht sich dabei auf Zahlen des RKI. In den ersten Wochen der Pandemie berücksichtigte es auch Daten des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamts im Gesundheitswesen beim Regierungspräsidium Gießen, dem die Gesundheitsämter die jeweils neuen Fälle melden müssen. Um Einheitlichkeit herzustellen, nimmt das Ministerium nun nur noch die RKI-Angaben.

          Aus Frankfurter Sicht ist grundsätzlich wichtig: Die am Flughafen genommenen positiven Tests werden nicht der Stadt zugeordnet. Vielmehr schlagen sie sich nach Angaben des Sozialministeriums in der Statistik des Gesundheitsamts nieder, das für den jeweiligen Reiserückkehrer zuständig ist. Das kann auch das Frankfurter Amt sein oder ein anderes in Hessen, aber eben auch eine Behörde in einem anderen Bundesland.

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