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Hessen-Wetter : Antizyklonale Lage vereitelt Schnee zum Jahreswechsel

  • Aktualisiert am

Herbstlich: Suddelwetter am Main in Frankfurt Bild: dpa

Die weiße Weihnacht ist auch dieses Mal vielerorts ein Wunschtraum in Hessen geblieben. Und es bleibt herbstlich statt winterlich. Verantwortlich ist eine sogenannte antizyklonale Nordwestwetterlage.

          Das Jahr 2018 endet in Hessen herbstlich. Winterwetter mit Schnee und klirrender Kälte ist nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach vom Mittwoch auch nach Weihnachten nicht in Sicht. Die Temperaturen sinken jedoch nachts durchaus unter den Gefrierpunkt und in der Nacht zum Freitag muss mit Reifglätte gerechnet werden.

          Nebel, Wolken und Sonne wechseln sich sowohl am Donnerstag als auch am Freitag ab. Niederschläge gibt es nur vereinzelt. Die Temperaturen erreichen ein bis fünf Grad.

          Am Samstag ist es stark bewölkt und es kann zeitweise regnen. In der Nacht zum Sonntag bleiben die Temperaturen über dem Gefrierpunkt.

          Ursache für den herbstlich anmutenden Jahresausklang ist eine sogenannte antizyklonale Nordwestwetterlage, wie Meteorologe Lars Kirchhübel sagt. Bei hohem Luftdruck vom Atlantik bis nach Tschechien und von Großbritannien bis nach Afrika fließt die Luft im Uhrzeigersinn, also antizyklonal, um den Schwerpunkt, den Hoch „Hugo“ über Südwestdeutschland bildet.

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