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1594 neue Infektionen : Corona-Kurve in Hessen flacht ab

  • Aktualisiert am

Zentraler Bestandteil: Eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen, wie auf der Frankfurter Zeil, soll das Infektionsgeschehen eindämmen. Bild: Finn Winkler

Die Zahlen der Corona-Infektionen in Hessen steigen nicht mehr an. Für Samstag wurden 1594 neue Covid-19-Fälle gemeldet. Doch das Infektionsgeschehen in Rhein-Main bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau.

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          Die Corona-Kurve in Hessen flacht angesichts der Eindämmungsmaßnahmen der Pandemie offenbar ab. Auch wenn weiterhin die Gesundheitsämter in Hessen dem Robert-Koch-Institut jeden Tag insgesamt weit mehr als 1000 neue bestätigte Corona-Fälle melden, steigen die entsprechenden Zahlen der Neuansteckungen nicht mehr.

          Für das zentral gelegene Bundesland wurden am Samstag 1594 neue Covid-19-Fälle gemeldet. Das sind etwa 240 weniger als vor einer Woche. Die bestätigten neuen Fälle machen 7,3 Prozent der Neuinfektionen im Bund aus. Das sind etwas weniger, als Hessens Bevölkerungsanteil von 8 Prozent erwarten ließe. 84.845 Fälle und 1232 Todesopfer sind seit März verzeichnet worden. Bis Anfang November waren es 19.000 bzw. 551.

          Besonders im Rhein-Main-Gebiet bleibt das Infektionsgeschehen auf hohem Niveau. Während die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, das sind die binnen Wochenfrist verzeichneten Fälle unter 100.000 Einwohnern, in ganz Hessen bei 152 liegt, kommt Frankfurt auf 212 und Offenbach auf 274. In Wiesbaden liegt der Kennwert bei 133, im benachbarten Mainz bei 210. Ein lokaler Super-Hotspot hat sich im Landkreis Gießen aufgetan mit einer Inzidenz von 550, Grund ist ein Ausbruch des Virus in einem Altenheim.

          Das Land hat angesichts des weiter sehr regen Infektionsgeschehens und der Belastung der Intensivstationen in Hessen nach der Runde der Ministerpräsidentinnen und Länderchefs bei der Kanzlerin einige Corona-Regeln verlängert, andere verschärft und präzisiert. Das betrifft etwa die sozialen Kontakte im Alltag und die Weihnachtsfeiertage sowie Silvester.

          Das hessische Sozialministerium veröffentlicht täglich eine Übersicht der Corona-Entwicklung, aufgeschlüsselt nach Kreisen und kreisfreien Städten. Es bezieht sich dabei auf Zahlen des RKI. In den ersten Wochen der Pandemie berücksichtigte es auch Daten des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamts im Gesundheitswesen beim Regierungspräsidium Gießen, dem die Gesundheitsämter die jeweils neuen Fälle melden müssen. Um Einheitlichkeit herzustellen, nimmt das Ministerium nun nur noch die RKI-Angaben.

          Aus Frankfurter Sicht ist grundsätzlich wichtig: Die am Flughafen genommenen positiven Tests werden nicht der Stadt zugeordnet. Vielmehr schlagen sie sich nach Angaben des Sozialministeriums in der Statistik des Gesundheitsamts nieder, das für den jeweiligen Reiserückkehrer zuständig ist. Das kann auch das Frankfurter Amt sein oder ein anderes in Hessen, aber eben auch eine Behörde in einem anderen Bundesland.

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