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Verregneter Monat : Satt unter Wasser

Feld und Wiese unter Wasser: Naturschutzgebiet Mönchbruch bei Mörfeld-Walldorf Bild: Maximilian von Lachner

Der völlig verregnete Februar hat das gebracht, was Boden und Grundwasser nach zwei trockenen Jahren dringend brauchten. Doch das bringt auch Nachteile mit sich.

          3 Min.

          Dieser Februar hat es in sich gehabt. 124 Liter pro Quadratmeter hat es in Hessen im vergangenen Monat geregnet. Das sind 116 Prozent mehr als im langjährigen Mittel. Nur im Februar der Jahre 1946 und 2002 hatte es in Hessen noch mehr geregnet. Das zeigen die Daten seit dem Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881. Und es scheint nicht aufzuhören. Der März verspricht zumindest in Teilen nass zu werden. Für Dienstag sagt der Deutsche Wetterdienst das nächste großflächige Regengebiet voraus, das über Hessen zieht. Eine stabile Wetterlage ist nicht in Sicht, teilt der Deutsche Wetterdienst mit.

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das hat Folgen. Wer dieser Tage über eine Wiese läuft, kann förmlich hören, wie es unter den Schuhen gluckert, und derjenige, der meint, ohne Gummistiefel zurechtzukommen, spürt binnen kürzester Zeit die Feuchtigkeit. Der feuchte Boden erschwert die Arbeit auf Baustellen, die Maschinen sinken ein, und Landwirte, die im März damit beginnen, auf ihren Feldern einzusäen, müssen warten, bis der Boden wieder trockener ist. Normalerweise könnte man sicher schon ihr Murren über die Situation vernehmen. Nach zwei trockenen Jahren dürften jedoch auch notorisch mit dem Wetter hadernde Landwirte ein sensibleres Verhältnis zum Regen entwickelt haben.

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