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Bahnverkehr wieder planmäßig : Auch zweites rechtsrheinisches Gleis nach Felssturz wieder frei

  • Aktualisiert am

Ein Felssturz hat vor einigen Wochen die rechtsrheinische Bahntrasse zwischen St. Goarshausen und Kestert verschüttet. Nun sind die Gleise wieder frei. Bild: dpa

Der Bahnverkehr auf den vielgenutzten Strecken im Rheintal verläuft wieder planmäßig. Acht Wochen nach einem Felssturz ist auch das zweite rechtsrheinische Gleis wieder frei.

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          Acht Wochen nach dem Felssturz an Europas meistbefahrener Güterzugstrecke im Rheintal läuft der Bahnverkehr laut Deutscher Bahn auch auf dem zweiten Gleis wieder planmäßig. Zwar werde der betroffene Steilhang bei Kestert nahe dem weltberühmten Loreley-Felsen noch weiter gesichert, sagte eine Bahnsprecherin am Montag. Doch seit Sonntag sei auch das zweite rechtsrheinische Gleis wieder frei. Das erste war schon am 1. Mai erneut in Betrieb genommen worden.

          Am 15. März waren bei Kestert tonnenschwere Schieferplatten auf die Gleise gekracht. Verletzte gab es nicht auf der Strecke Wiesbaden-Koblenz. Die Güterzüge wurden sieben Wochen lang größtenteils linksrheinisch umgeleitet. Die rechtsrheinische Strecke im Welterbe Oberes Mittelrheintal ist laut Deutscher Bahn Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam.

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