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Polizeipräsident Bereswill : Wo steht die Frankfurter Polizei nach der Krise?

Harte Linie: Gerhard Bereswill geht konsequent gegen Rechtsextremismus vor und will Bürger und Polizei wieder näher zusammenbringen. Bild: Lucas Bäuml

Gerhard Bereswill hat harte Zeiten durchlebt. Nun spricht der Frankfurter Polizeipräsident erstmals über die Zukunft seiner Behörde. Diese geriet auch in die Kritik, weil Mitglieder des SEK rechtsextreme Inhalte verbreiteten.

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          Herr Bereswill – neue Fehlerkultur, Transparenz-Offensive, modernes Leitbild. Wenn man das hört, bekommt man den Eindruck, die Frankfurter Polizei müsse sich komplett neu aufstellen. Steht es so schlecht um die Behörde?

          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nein, das tut es nicht. Aber es ist durch die vielen Ereignisse notwendig geworden, noch genauer hinzuschauen: Wo steht die Polizei? Diese Diskussion gibt es schon länger, und sie wird in Hessen seit zweieinhalb Jahren, mit Aufkommen der rechtsextremen Chats im 1. Frankfurter Polizeirevier, sehr intensiv geführt. Und jetzt wieder in Bezug auf die Vorwürfe gegen einzelne Beamte des SEK. Ohne auf die Details einzugehen, zeigen allein der Umfang sowie die strafrechtliche Relevanz der Ermittlungsverfahren, dass es nicht um Kleinigkeiten geht, sondern um schwerwiegende Verstöße. Verstöße, die nicht geduldet werden.

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