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Frankfurter Problemviertel : Festnahme bei Razzia in der Platensiedlung

  • -Aktualisiert am

Problemviertel: Die Platensiedlung zu den schwierigsten Kriminalitätsbrennpunkten in Frankfurt. Bild: Wolfgang Eilmes

Die Platensiedlung gehört derzeit zu den schwierigsten Kriminalitätsbrennpunkten in Frankfurt. Bei einer Razzia haben Polizisten nun einen Mann festgenommen und Rauschgift sowie Waffen beschlagnahmt.

          Bei einer Razzia in der Platensiedlung haben Polizisten einen Mann festgenommen und Rauschgift sowie Waffen beschlagnahmt. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatten die Beamten schon am Mittwoch in der Siedlung Personen kontrolliert. Dabei fanden sie bei einem 27 Jahre alten Mann, der keinen Ausweis bei sich trug, eine geringe Menge Marihuana. Auf Nachfrage nannte der Mann einen falschen Namen und Wohnsitz. Es stellte sich aber heraus, dass er sich illegal in Deutschland aufhielt und mit Haftbefehl gesucht wurde.

          Bei einem 18 Jahre alten Mann fanden Polizisten im Zuge der Kontrollen sechs Gramm Haschisch und größere Mengen Bargeld. Bei einer späteren Wohnungsdurchsuchung entdeckten sie außerdem knapp 400 Gramm Haschisch, einen Baseballschläger und einen Teleskopschlagstock. Gegen den Achtzehnjährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

          Kriminelle Strukturen

          Wie mehrfach berichtet, gehört die Platensiedlung derzeit zu den schwierigsten Kriminalitätsbrennpunkten in Frankfurt. Grund sind mehrere Familien, die dort kriminelle Strukturen etabliert haben; die Delikte reichen von Sachbeschädigungen bis hin zu Drogenhandel und Gewalttaten. In der Nacht vor Allerheiligen hatten Unbekannte Polizisten, Rettungskräfte und Fahrgäste eines Busses angegriffen. Am vergangenen Samstag hatten Unbekannte vor der Astrid-Lindgren-Schule einen Bücherschrank in Brand gesteckt.

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