https://www.faz.net/-gzg-9i8m8

Ratschläge gegen Depressionen : Wenn Lichtmangel krank macht

  • -Aktualisiert am

Die Symptome richtig gedeutet: Was sind die Anzeichen für eine Depression? Bild: dpa

In den dunklen Wintermonaten nehmen Müdigkeit und schlechte Laune bei vielen Menschen zu. Doch nicht jede Stimmungsschwankung ist automatisch eine Depression. So lassen sich die Symptome richtig deuten.

          2 Min.

          Der Arbeitsweg am Morgen führt durch die Dunkelheit. Die Mittagspause wird im Büro verbracht. Nachmittags zurück durch dunkle Straßen. Seit Wochen geht das so – und noch ein paar mehr gilt es auszuhalten. Bei vielen Menschen scheint die Stimmung zu sinken, je länger die dunkle Jahreszeit anhält. Aber nicht alle, denen die Wintermonate aufs Gemüt drücken, leiden auch unter einer Winterdepression. Das sagt Wolfgang Merkle, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik am Hospital zum Heiligen Geist. Er spricht bei leichteren Stimmungsschwankungen, die regelmäßig in der dunklen Jahreszeit auftreten, von einem „Winterblues“. Davon ist etwa jeder vierte Bundesbürger betroffen.

          Doch schon kleine Veränderungen des Alltags können helfen, die Stimmung wieder ein bisschen aufzuhellen. Dabei spielt Licht eine große Rolle. Besser gesagt: der Mangel daran. Die kurzen Hellphasen am Tage und das meist trübe Wetter können laut Merkle die Stimmung kippen lassen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Negative Wahrnehmung : Warum die Deutschen nicht so arm sind, wie sie denken

          Immer mehr Menschen in Deutschland seien von Armut bedroht, heißt es oft. 84 Prozent der Bürger glauben das. Dabei sieht die Realität ganz anders aus – selbst für Ausländer, wie ein Blick auf die Statistik zeigt. Doch diese Feststellung ist unpopulär. Warum?