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Auch hr3 mit Einbußen : Radio FFH verliert ein Zehntel seiner Hörer

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Ein Zehntel weniger als früher: Nach der aktuellen Media-Analyse erreicht Radio FFH stündlich an Werktagen 477.000 Hörer Bild: Wolfgang Eilmes

Die neueste Studie zum hessischen Radiomarkt wird weder in Bad Vilbel noch in Frankfurt Jubel auslösen: Sowohl FFH als auch hr3 und hr4 haben viele Hörer verloren. Zugewinne melden die Jugendwellen.

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          Der Privatsender Hit Radio FFH hat zum zweiten Mal in Folge herbe Verluste auf dem hessischen Radiomarkt erlitten, bleibt aber dennoch klarer Marktführer. Die dahinter platzierten öffentlich-rechtlichen Sender hr3 und hr4 büßten ebenfalls viele Hörer ein. Dies geht aus einer am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Umfrage zur Radionutzung hervor.

          Nach der aktuellen Media-Analyse erreicht Radio FFH stündlich an Werktagen 477.000 Hörer - fast zehn Prozent weniger als bei der letzten Erhebung im Juli vergangenen Jahres. Damals hatte Radio FFH bereits mehr als zehn Prozent verloren.

          Auch hr3 mit Verlusten

          Auch die Popwelle hr3 des Hessischen Rundfunks setzt ihren Abwärtstrend fort. Sie erreicht nur noch 315.000 Hörer, knapp fünf Prozent weniger als bei der letzten Umfrage. hr4 verliert mit rund zehn Prozent ebenfalls massiv. Das Programm wird von 223.000 Hörer eingeschaltet.

          Dagegen legte hr1 um rund acht Prozent auf 174.000 Hörer in der Stunde zu. Einbußen von fast 20 Prozent erlitt der Kultursender hr2. Dieser wird - während eines gesamten Werktags - nur noch von 122.000 Menschen eingeschaltet.

          Leichtere Verluste gab es dagegen für Radio BOB (70.000 Hörer). Deutlich zulegen konnte der private Oldie-Sender harmony.fm mit einem Plus von 20 Prozent auf 48.000 Hörer. Ähnlich hohe Zugewinne melden die Jugendwellen: Das private planet radio kommt auf 117.000 Hörer (Juli 2014: 101.000). Die öffentlich-rechtliche Welle YOU FM steigerte sich sogar auf 124.000 Hörer, ein Plus von 19 Prozent.  

          Der Erfolg von YOU FM zeige, dass ein anspruchsvolles Programm auch.in der jungen Zielgruppe punkten könne, erklärte hr-Hörfunkdirektor Heinz Sommer. FFH-Chef Hans-Dieter Hillmoth versprach, dass Radio FFH bei der nächsten Umfrage wieder zulegen werde.

          Für die Umfrage hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse im mehrere tausend Menschen in Hessen befragt. Dazu gehören auch Kinder und Jugendliche von 10 bis 13 Jahren sowie alle deutschsprachigen Ausländer. Die Zahlen werden zweimal im Jahr vorgelegt.

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