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„Querdenker“-Bewegung : Fake News im Briefkasten

Überzeugungstäter: Querdenker halten Schilder bei einer Demonstration. Bild: dpa

Die „Querdenker“ zieht es wieder auf die Straße, Meldungen über Flugblätter häufen sich – und der Ton ist noch radikaler geworden. Unterschätzen sollte man das nicht, warnen Verbraucherschützer.

          3 Min.

          Wer herausfinden will, wie weit sich der harte Kern der Corona-Maßnahmen-Kritiker mittlerweile radikalisiert hat, muss Achim zuhören. An einem Dienstagabend Anfang März steht der Mann, mit einer Warnweste über der Trekkingjacke, ohne Maske, aber mit dicht um den Hals gewickeltem Palästinensertuch, auf dem Merianplatz im Frankfurter Nordend und erklärt seinen kaum 30 Zuhörern, die zu der „Mahnwache“ gekommen sind, warum die Menschheit auf dem Weg in eine „medizinische Tyrannei“ und einen „Unrechtsstaat“ ist.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Von langer Hand geplant, würden Regierung, Konzerne, Banken und Pharmalobby die Corona-Pandemie für einen grundlegenden Umbau der Gesellschaft, für den „great reset“, den großen Neustart, ausnutzen: Der Mittelstand werde enteignet, Menschen würden zu Impfungen gezwungen und der Freiheit beraubt, ein System der Angst entstehe.

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