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Pulse of Europe in Rhein-Main : „Der Enkel und der Opa wollen Frieden in Europa“

  • Aktualisiert am

Generationenübergreifend: Anliegen von Pulse of Europe, gesehen in Frankfurt Bild: dpa

Auch an diesem Wochenende sind in hessischen Städten wieder Anhänger der Bewegung Pulse of Europe auf die Straße gegangen. Aber nicht überall war die Teilnehmerzahl so groß wie erhofft.

          Tausende Europa-Befürworter sind in Hessen wieder auf die Straße gegangen. Anhänger der „Pulse of Europe“-Initiative schwenkten am Sonntag in Frankfurt, Gießen, Darmstadt, Wiesbaden und weiteren Städten europäische Flaggen und demonstrierten für ein vereintes, offenes und demokratisches Europa.

          Im Zentrum der Veranstaltung stand an diesem Wochenende die anstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich. In Frankfurt formten die Teilnehmer ein Standbild, das aus der Luft betrachtet die Worte „Frankfurt liebt Frankreich“ auf Französisch zeigen sollte. Auf Plakaten waren Losungen zu lesen wie „Restez avenc nous“ (“Bleibt bei uns“) „Der Enkel und der Opa woll´n Frieden in Europa“. Die Polizei sprach von mehr als 2500 Teilnehmern, die Veranstalter von mehr als 4000.

          In Darmstadt versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein etwa 400 Unterstützer. Wegen der Osterferien und des guten Wetters kamen in einigen Städten weniger Demonstranten als angekündigt: In Gießen erschien nur ein Bruchteil der erwarteten 500 Europa-Anhänger. In Wiesbaden nahmen nach Polizeiangaben 150 Menschen teil. Alle Aktionen verliefen friedlich.

          Inzwischen beteiligen sich nach Veranstalterangaben 92 Städte in insgesamt zwölf Staaten an der Initiative „Pulse of Europe“. Am stärksten vertreten sind deutsche Städte.

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