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Psychiater-Gutachten : Wahnhafte Weltsicht des Attentäters von Hanau

Gedenken: Brückenmalerei in Frankfurt für die Opfer des Anschlags von Hanau vom Februar 2020 Bild: AFP

Im Untersuchungsausschuss zu den Todesschüssen von Hanau hat ein Psychiater das Wort. Er zeichnet das Bild eines psychisch kranken Täters.

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          Hätte sich das Blutbad von Hanau verhindern lassen, wenn man sich den Täter vorher genauer angeschaut hätte? Die Antwort auf diese Frage sollte am Montag im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtages der Psychiater Henning Saß geben. Er äußerte sich umfassend und differenziert, ohne sich auf konkrete Vorwürfe festlegen zu lassen.

          Ewald Hetrodt
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.

          Das parlamentarische Gremium befasste sich mit dem inzwischen fast zwei Jahre zurückliegenden Verbrechen, das in ganz Deutschland Entsetzen ausgelöst hatte. Am 19. Februar 2020 tötete der damals dreiundvierzigjährige Tobias R. aus rassistischen Motiven neun Menschen mit ausländischen Wurzeln. Bevor er sich selbst umbrachte, tötete er im Haus der Familie seine Mutter.

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