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Kinderpornografie-Plattform : „Elysium“-Betreibern wird der Prozess gemacht

  • Aktualisiert am

Über 111.000 Mitgliederkonten: Die Online-Plattform „Elysium“ bot kinderpornografische Inhalte an. Bild: dpa

Die Plattform „Elysium“ hat über 111.000 Mitglieder mit kinderpornografischen Inhalten versorgt. Nun beginnt der Prozess gegen die mutmaßliche Führungsriege.

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          Die mutmaßliche Führungsriege der Kinderpornografie-Plattform „Elysium“ muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Limburg verantworten. Die vier Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sollen für den Betrieb der Plattform verantwortlich gewesen sein oder sich daran beteiligt haben. Die Anklage wirft ihnen unter anderem die Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor, teils auch Kindesmissbrauch. Der Prozess startete mit Verspätung, weil nicht alle Angeklagten pünktlich erschienen waren.

          „Elysium“ war etwa ein halbes Jahr im Darknet, dem verborgenen Teil des Internets, online. Im Juni 2017 wurde sie durch das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt abgeschaltet. Die Ermittler fanden mehr als 111.000 Mitgliederkonten. In dieser Form soll die Plattform eine der größten ihrer Art im Darknet gewesen sein.

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