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Projekt „Riverpark Tower“ : Wohnturm soll 2022 fertig sein

Wie neu: Der Umbau des Büroturms zum „Riverpark Tower“ beginnt bald. Bild: moka-studio 2018

Der Sitz der Union Investment wird von dem Unternehmen GEG zum Wohnturm umgebaut. Das Projekt „Riverpark Tower“ soll 2022 einzugsbereit sein.

          Die Mitarbeiter der Union Investment scharren schon mit den Füßen. Wenn im Herbst das Hochhaus Winx endlich fertig ist, können sie auf das Maintor-Areal umziehen. Ihr altes Domizil, ein Büroturm aus dem Jahr 1978, liegt nur ein paar Hundert Meter mainabwärts und soll dann zu einem Wohnturm umgebaut werden. Das Unternehmen GEG, dem beide Gebäude gehören, will nach dem Umzug der Bank Anfang des kommenden Jahres mit dem Umbau beginnen. GEG nennt das Projekt „Riverpark Tower“ und hat gestern einen ersten Mieter präsentiert.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den unteren fünf Etagen soll ein Boardinghouse der Marke Ascott 2022 den Betrieb aufnehmen. Ulrich Höller, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GEG, findet es „toll, dass ein erstklassiges Projekt mit einer so außergewöhnlichen Marke erstmals in Deutschland umgesetzt wird.“ Zu den 100 Appartements gelangen die Gäste durch einen eigenen Gebäudeeingang mit Lobby, Lounge und Frühstücksraum. Auch einen Fitnessraum soll es geben. In den darüber liegenden 18 Etagen entstehen rund 130 Eigentumswohnungen.

          Neben dem Turm werden noch zwei weitere, sechs- bis siebengeschossige Wohnhäuser gebaut: Ein Gebäude umfasst 30 geförderte Wohnungen, das andere unter dem Namen „Riverpark Suites“ Eigentumswohnungen. Die Hauswand des direkt an den Turm angrenzenden Gebäudes wird als vertikaler Garten gestaltet, so dass die Mieter der Appartements an dieser Stelle ins Grüne schauen. Der Turm wird nach Plänen des Architekten Ole Scheeren umgebaut und aufgestockt, für die beiden Nachbargebäude ist der Frankfurter Architekt Jo Franzke verantwortlich.

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