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Pro-Palästina-Kundgebung : Protest gegen Israel bleibt friedlich

  • Aktualisiert am

Ohne Ausschreitungen: 250 Menschen protestieren in Frankfurt gegen den militärischen Einsatz Israels im Gazastreifen. Bild: dpa

Die Angst der Stadt Frankfurt vor erneuten Ausschreitungen war groß. Doch eine Kundgebung am Sonntag gegen den israelischen Einsatz in Gaza ist friedlich geblieben.

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          Rund 250 Menschen haben am Sonntag in Frankfurt abermals gegen den israelischen Militäreinsatz im palästinensischen Gazastreifen protestiert. „Es ist alles friedlich abgelaufen“, sagte ein Sprecher der Polizei zu der Pro-Palästinenser-Demonstration.

          Aufgrund von Ausschreitungen bei einer ähnlichen Veranstaltungen, waren der Gruppen scharfe Auflagen erteilt worden. Die Demonstranten durften unter anderem nicht durch das Westend ziehen, wo die Jüdische Synagoge steht. Dies hatte die Stadt Frankfurt verboten, nachdem es am Samstag vergangener Woche bei einer ähnlichen Kundgebung eines anderen Veranstalters zu Auseinandersetzungen gekommen war.

          Dort hatte die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt, als auf der Demo Steine flogen. Ein Teilnehmer, der die Lage eigentlich entschärfen sollte, rief dann über einen Polizeilautsprecher anti-israelische Parolen.

          Auf der Kundgebung am Sonntag in der Innenstadt blieb Gewalt aus. Die Demonstranten forderten mit Plakaten mit Aufschriften wie „Silence is a Warcrime“ - deutsch: Schweigen ist ein Kriegsverbrechen - oder „Stoppt den Krieg“ die Politik zum Handeln auf.

          Eine weitere Demonstration von rund 1000 Palästinensern am vergangenen Sonntag war ebenfalls ruhig verlaufen, ebenso wie eine Pro-Israel-Kundgebung am Donnerstag. Dort hatten Frankfurter Stadtpolitiker an die Solidarität mit Israel erinnert und sich gegen Antisemitismus ausgesprochen.

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