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Fulda : Priestermangel raubt Bischof den Schlaf

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„Diese Sorge belastet mich als Bischof schwer, raubt mir häufig die Nachtruhe“: der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen über den Priestermangel Bild: dpa

Der katholischen Kirche mangelt es auch in Hessen nach Nachwuchs-Priestern. „Diese Sorge belastet mich als Bischof schwer, raubt mir häufig die Nachtruhe“, lässt der Fuldauer Oberhirte wissen.

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          Dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen macht der Priestermangel in seinem Bistum und der katholischen Kirche in Deutschland zu schaffen. „Diese Sorge belastet mich als Bischof schwer, raubt mir häufig die Nachtruhe“, schrieb er in dem am Donnerstag veröffentlichten „Wort des Bischofs“. Am Samstag wird im Dom nur ein Diakon zum Priester für das Bistum Fulda geweiht. Im Vorjahr waren es sechs, in den vergangenen fünf Jahren nur 19, wie das Bistum mitteilte.

          Der Dienst der Priester in der Kirche sei unentbehrlich, betonte der Bischof. „Darum bleibt er auch in der Vielfalt der Gaben und Dienste heute für den Aufbau der Kirche und ihrer Gemeinden unersetzlich. Priester können grundsätzlich nur durch Priester ersetzt werden. Andernfalls kann man nicht mehr von katholischer Kirche sprechen. Das müssen wir uns immer wieder neu klarmachen.“ Nur Priester dürfen dem Verständnis nach die Eucharistie feiern.

          Die Zahl der Neupriester sank zuletzt bundesweit nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz von 98 auf 75. Die Zahl der Priester ist seit Jahren stark rückläufig.

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