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Immobilienmarkt Frankfurt : Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter

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Teure Wohnungen: 6000 Euro im Schnitt kostet der Quadratmeter in Frankfurt. Bild: Helmut Fricke

Wer sich in Frankfurt eine Eigentumswohnung kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Ein Ende der Kostenexplosion für die begehrten Immobilien ist nicht in Sicht.

          Ungebrochene Nachfrage, immer weiter steigende Preise: Auch im vergangenen Jahr sind die Preise für Eigentumswohnungen auf dem angespannten Frankfurter Immobilienmarkt weiter nach oben geklettert. „Auch in einfachen Lagen gibt es kaum noch Neubauwohnungen für weniger als 6000 Euro pro Quadratmeter“, sagte Michael Debus vom Gutachterausschuss der Stadt für Immobilienwerte am Donnerstag über den Frankfurter Immobilienmarkt 2018.

          Die Preise für eine neue Eigentumswohnung seien im Vergleich zu 2017 um 12,5 Prozent auf durchschnittlich 6130 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gestiegen. Vor allem in Innenstadt-nahen Stadtteilen liegen die Preise noch deutlich höher. Insgesamt war die Zahl der Käufe von Wohn- und Gewerbeimmobilien mit geschätzt 6300 zwar rückläufig im Vergleich zu 7043 Transaktionen des Vorjahres. Der Umsatz von vermutlich 7,4 Milliarden Euro stieg 2018 jedoch noch weiter an - 2017 hatte er bei 7,3 Milliarden Euro gelegen.

          Angesichts dieser Entwicklung sei der Trend zum großflächigen Wohnen in Frankfurt endgültig vorbei, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD). „Es geht hin zu mehr Zimmern auf kleinerer Fläche“. Bei sehr kleinen Wohnungen stiegen auch die Quadratmeterpreise am stärksten an. So mussten in neuen Kleinwohnungen mit einer Fläche bis zu 30 Quadratmetern durchschnittlich 7431 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt werden, während die Neubau-Preise bei Wohnungen mit einer Größe von 111 bis 130 Quadratmetern bei durchschnittlich gut 6000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche lagen.

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