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Postpartale Depression : Warum liebe ich mein Kind nicht?

Wenn die Bindung zum Kind fehlt: Postpartale Depression könne gut behandelt werden. Bild: Picture-Alliance

Wenn Frauen nach Schwangerschaft und Geburt psychisch krank werden, kann das gefährlich sein. Doch es gibt Hilfe – und die Heilungschancen sind hervorragend.

          5 Min.

          Als die Mutter mit ihrer jungen Tochter in die Klinik gekommen war, ging es ihr nicht gut. Sie hatte eine psychotische Episode, nicht zum ersten Mal, aber diesmal war da dieser kleine Mensch, den sie versorgen musste. Sie schlief nicht mehr, war vollkommen erschöpft, fürchtete, dass ihrem Kind etwas zustoßen könnte. Und sie fühlte sich schuldig. Weil ihr Zustand es nicht zuließ, dass sie sich so um das Kind kümmerte, wie sie es eigentlich wollte.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wenn eine Frau während der Schwangerschaft oder nach der Geburt ein psychisches Problem bekommt, wenn sie depressiv wird oder Angststörungen entwickelt, dann nennen Mediziner das eine peripartale (während der Schwangerschaft) oder postpartale (danach auftretende) psychische Erkrankung. Auch die Mutter litt an einer solchen Krankheit.

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