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Osthessen : Polizisten finden unterkühlte Flüchtlinge in Güterzug

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Überfahrt: Die zwei in Osthessen aufgegriffenen Eritreer waren schon in Italien in den Güterzug gelangt. Bild: dpa

Ermittler haben zwei unterkühlte Flüchtlinge in einem Güterzug entdeckt. Mitgefahren waren sie wohl schon seit Italien. Weil Passanten etwas aufgefallen war, wurde der Zug gestoppt.

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          In einem Güterzug hat die Polizei in Osthessen zwei unterkühlte Flüchtlinge entdeckt. Die beiden jungen Männer aus Eritrea hatten sich in einem Waggon unter einem Lastwagen versteckt, wie die Bundespolizei in Kassel am Sonntag mitteilte. Sie hatten leichte Erfrierungen, konnten das Krankenhaus am Sonntag aber nach einer kurzen Behandlung verlassen.

          Der Güterzug war in Verona in Norditalien losgefahren. Nach eigenen Angaben waren die beiden 16 und 20 Jahre alten Eritreer dort als blinde Passagiere eingestiegen und hatten stundenlang unter dem Lastwagen ausgeharrt.

          Unterbringung in Gießen

          Die Beamten hatten den Zug im Petersberger Ortsteil Götzenhof (Kreis Fulda) gestoppt, nachdem Passanten ein Bein aufgefallen war, das aus einem der Waggons herausragte. Die Polizisten durchsuchten den Güterzug, fanden jedoch keine weiteren unerlaubten Mitfahrer. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz und suchte mit einer Wärmebildkamera die Umgebung rund um die Bahnstrecke ab.

          Der 20 Jahre alte Mann soll nach Polizeiangaben in die hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Gießen gebracht werden. Der Jugendliche wird in Absprache mit dem Fuldaer Jugendamt untergebracht.

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