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Polizeiskandal in Hessen : „Es gibt keinen Rechtsruck in der Polizei“

Beamte unter sich: Die Vorwürfe gegen Kollegen beschäftigen die Polizei. Bild: dpa

Die Debatte über mutmaßlich rechtsextreme Polizisten wird innerhalb der Behörde selbst kontrovers diskutiert. Viele Beamte fühlen sich zu unrecht an den Pranger gestellt – einer hält die Diskussion sogar für gefährlich.

          In diesen Tagen ist es schwer, Polizist zu sein. Das sagen viele Beamte selbst. Seitdem bekannt geworden ist, dass gegen inzwischen sechs Beamte ermittelt wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Verbreitung verfassungsfeindlicher Symbole, steht die Behörde in der Kritik. „Wenn mich jemand fragt, wo ich arbeite, dann würde ich am liebsten gar nicht antworten“, berichtet ein Kriminalbeamter, der seit mehr als zehn Jahren in Frankfurt arbeitet. Ein anderer sagt, es sei ungerecht, dass jetzt eine ganze Behörde am Pranger stehe, „nur weil es einige Kollegen gibt, die sich möglicherweise falsch verhalten haben“.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Skandal um ein mutmaßlich rechtsextremes Netzwerk hat nicht nur in der Öffentlichkeit eine Debatte ausgelöst, sondern auch in der Behörde selbst. Vor allem die Beamten des 1. Reviers, in dem die beschuldigten ihren Dienst versehen haben, leiden unter den Vorwürfen. Von einem „Netzwerk“ will im Polizeipräsidium niemand sprechen. Der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, sagt, er halte es sogar für gefährlich, weil dadurch ein falscher Eindruck entstehe. „Es gibt keinen Rechtsruck in der Polizei.“

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