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Nach Schießerei in Frankfurt : Polizei verhindert Hells-Angels-Treffen

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Zwei Frankfurter Untergruppen der Hells Angels, sogenannte Charter, hatte das hessische Innenministerium 2011 verboten. (Archivbild) Bild: dpa

Seit der Schießerei Anfang Juli versucht die Polizei größere Ansammlungen der Hells Angels zu verhindern. In einem Hanauer Lokal trafen sich Untergruppen des Rockerclubs, die an der Schießerei beteiligt waren.

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          Als Folge der Schießerei unter Rockern mitten in Frankfurt hat die Polizei am Freitag ein Treffen der Hells Angels in Hanau verhindert. Zwischenfälle oder Festnahmen habe es keine gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei in Offenbach am Samstag. Die Beamten waren nach Angaben des Landeskriminalamtes aufmerksam geworden, weil sich mehr als zehn Rocker vor einem Lokal in Hanau-Wolfgang versammelt hatten. Darunter seien auch Hells Angels aus den Untergruppen - sogenannten Chartern - gewesen, deren Mitglieder an der Schießerei in Frankfurt beteiligt waren. Seitdem versuchten die Beamten, größere Ansammlungen der Rocker zu verhindern, so der Sprecher.

          Bei der Schießerei unter rivalisierenden Rockern am Rande des Frankfurter Bahnhofsviertels hatte es am 3. Juli fünf Verletzte gegeben. Die Kontrahenten gehörten den Hells Angels an, sie sind nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft Mitglieder der Charter aus Gießen und vermutlich aus Frankfurt. Zwei Frankfurter Charter hatte das hessische Innenministerium 2011 verboten. Hells Angels werden immer wieder mit Straftaten wie Schutzgelderpressung, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel in Verbindung gebracht.

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