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Polizei setzt Hubschrauber ein : Frau mit 20 Stichen getötet: Ehemann flüchtig

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Fahndung: Unter anderem per Hubschrauber sucht die Polizei nach dem Ehemann einer getöteten jungen Frau aus der Nähe von Marburg (Symbolbild) Bild: dpa

Ein Großaufgebot der Polizei fahndet auch unter Einsatz eines Hubschraubers nach dem Ehemann einer jungen Frau, die am Sonntag in Mittelhessen erstochen wurde. Der Mann könnte sich im Raum Dortmund aufhalten.

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          Nach dem gewaltsamen Tod einer 27 Jahre alten Frau aus dem mittelhessischen Breidenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf fahndet ein Großaufgebot der Polizei nach dem Ehemann der Frau. Unter anderem ist dabei auch ein Hubschrauber eingesetzt worden, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg sagte.

          Der 31 Jahre alte Mann gilt als dringend tatverdächtig. Die Polizei warnte, er könnte bewaffnet sein. Zeugen hatten ihn zuletzt in einem gelben VW Beetle erkannt. Polizisten hatten die Leiche der Frau mit zahlreichen Stichwunden am Sonntagnachmittag in ihrer Wohnung gefunden.

          Beetle mit Wuppertaler kennzeichen

          Das Auto hat laut Ermittlern das Wuppertaler Kennzeichen W-MC 42, das vordere Nummernschild fehlt demnach allerdings. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft könnte der Gesuchte aufgrund persönlicher Kontakte in Richtung Ruhrgebiet nach Dortmund gefahren sein.

          Die Frau ist mit rund 20 Messerstichen getötet worden. Nach dem Fund der Leiche am Sonntag gaben die Ermittler im Verlauf des Montag erste Erkenntnisse zur Todesursache bekannt. Demnach trafen die Stiche die Frau in den Körper und den Hals, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Marburg mitteilten. Mehrere Schnittverletzungen zeigten, dass die Frau versucht habe, sich zu wehren.

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