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Angriff auf linke Zentren : Serienbrandstifter in Haft

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Mutmaßlicher Feuerteufel gefasst: Der Verdächtige soll über Monate hinweg mehrere Gebäude angezündet haben (Symbolbild). Bild: dpa

Die Polizei in Frankfurt hat einen mutmaßliche Serienbrandstifter festgenommen. Der Verdächtige soll unter anderem linke Zentren angezündet haben.

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          Der Serienbrandstifter, der seit Monaten Feuer an linken Zentren gelegt haben soll, ist in Haft. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Donnerstag mitteilte, wurde der 46 Jahre alte Mann bereits am 8.Dezember unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Nach Angaben von Oberstaatsanwältin Nadja Niesen hatte er unter anderem Mülltonnen und Gartenhütten angezündet, aber auch Wohnhäuser, so auch mehrere linke Zentren. Der Festnahme vorausgegangen waren aufwendige verdeckte Ermittlungen.

          So soll der Beschuldigte am Nachmittag des 8. Dezember zunächst versucht haben, eine Scheune mittels eines zuvor angezündeten Zigarettenpäckchens in Brand zu setzen. Wenige Stunden später habe er an einem Sonnenschirm gezündelt. Am Abend soll der Mann noch einen Motorroller angezündet haben, bevor er dann versuchte, ein Wohngebäude in Brand zu setzen.

          Unter Verdacht geraten war der Mann bereits vor einem Jahr, als die Serie auf linksautonome Zentren begann. Die Gruppierung Mietshäuser Syndikat dokumentierte alle Vorfälle und meldete sie der Polizei. So kam es laut der Gruppe zwischen September und Dezember 2018 zu insgesamt neun Brandanschlägen auf linke alternative Zentren sowie Wohnprojekte in Schwalbach im Taunus, Frankfurt und Hanau.

          Mietshäuser angezündet

          Der jüngste größere Brand ereignete sich am 21.Mai dieses Jahres an einem Wohnprojekt vom „Lila Luftschloss“ im Frankfurter Ostend, dort wurde offenbar mit Hilfe eines Brandbeschleunigers Feuer gelegt. Ein anderes Haus des „Lila Luftschloss“ im Nordend war bereits am 12.Dezember 2018 angezündet worden.

          Ein Sprecher des Mietshäuser Syndikats kritisierte damals die Polizei und warf ihr vor, die Brandanschläge nicht ernst zu nehmen und Bewohner nicht rechtzeitig zu warnen. Die Polizei hielt entgegen, dass man sich sehr wohl intensiv mit den Fällen beschäftige. Offenbar hat die Observation nun dazu geführt, den Verdächtigen, einen Deutschen, der in Frankfurt wohnt, zu überführen. Der Haftrichter sah nun Wiederholungsgefahr als gegeben an.

          Wie bekannt wurde, war der Verdächtige bereits im Jahr 2002 vom Landgericht Darmstadt einschlägig verurteilt worden. Zusätzlich zu den Bränden an den linken Zentren werden ihm allein von September bis Dezember dieses Jahres 15 weitere zum Teil schwere Brandstiftungen in den Stadtteilen Seckbach, Bornheim und Niederursel vorgeworfen.

           

           

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