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Frankfurter Polizei : Durchsuchungen bei rechtsextremer Szene auch zu Chatgruppe

  • Aktualisiert am

Das 1. Polizeirevier auf der Frankfurter Zeil (Archivbild). Bild: dpa

Die Durchsuchungen bei der rechtsextremen Szene in Hessen standen auch im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einer Chatgruppe bei der Frankfurter Polizei.

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          Bei Durchsuchungen der rechtsextremen Szene in Hessen ist es unter anderem auch um die laufenden Ermittlungen zu einer Chatgruppe bei der Frankfurter Polizei gegangen. Es habe Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen gegeben, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Montag.

          Ermittler waren vor mehr als einem Jahr auf eine Chatgruppe mit rechtsextremen Inhalten in einem Frankfurter Polizeirevier gestoßen, als sie Drohschreiben untersuchten, die an eine Frankfurter Rechtsanwältin gerichtet waren. Sie waren mit „NSU 2.0“ unterzeichnet. Daten der Juristin, die im Verfahren gegen die rechtsextreme Terrorgruppe NSU eine Opferfamilie als Nebenkläger vertreten hatte, waren von einem Polizeicomputer abgerufen worden.

          Am Freitag war bei Durchsuchungen bei der rechtsextremen Szene nach Angaben des hessischen Innenministeriums umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden. Bei dem von langer Hand geplanten Polizeieinsatz wurden auch zwei Haftbefehle vollstreckt. Unter anderem seien Waffen, Betäubungsmittel, Datenträger, rechtsextreme Devotionalien und andere Gegenstände sichergestellt worden.

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