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„Prüft die Quellen“ : Appell gegen Spekulationen über Massenmord von Hanau

  • Aktualisiert am

Appell: Gegen Hetze und Rassismus sprach sich dieses Plakat während der Kundgebung in Hanau am Samstag aus Bild: EPA

Angesichts vermehrter Spekulationen über den Tathergang des Massenmords von Hanau bittet das Landeskriminalamt, solche Mutmaßungen nicht zu teilen. Dieser Appell richtet sich auch und gerade an Nutzer von Social Media.

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          Das hessische Landeskriminalamt warnt vor Falschinformationen im Zusammenhang mit der Bluttat von Hanau. Es gebe derzeit „vermehrt Spekulationen über den Tathergang des Anschlags“, teilte das LKA am Samstag mit. Diese tauchten aus verschiedenen Quellen in den sozialen Medien auf. „Aus Sicht der hessischen Polizei gibt es zur Zeit keinen Grund, in diesem Zusammenhang von einer akuten weiteren Gefahr auszugehen.“

          Allen Hinweisen werde akribisch nachgegangen. Das LKA bittet eindringlich, „jegliche Spekulationen durch ungesicherte Quellen kritisch zu prüfen und diese auf keinen Fall ungefiltert weiter zu verbreiten“.

          Das für Hanau zuständige Polizeipräsidium Südosthessen äußerte sich im Kurznachrichtendienst Twitter gleichlautend. „Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund von einer weiteren Gefahr auszugehen! Wir gehen allen Hinweisen akribisch nach“, schreiben die Polizisten. Es folgt der Appell: „Prüft die Quellen und teilt solche Spekulationen nicht!“

          Das Betroffenen-Informations-Zentrum der Polizei in Hanau wurde am Samstagabend geschlossen. Laut LKA konnte dort seit Eröffnung am Freitagmorgen mehreren Hundert Betroffenen und Angehörigen der Opfer geholfen werden. Die weitere Betreuung der Opferfamilien übernehmen laut LKA Kontaktbeamte der hessischen Polizei in Kooperation mit der Hanauer Hilfe und dem Weißen Ring.

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