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Nach Pokal-K.o. in Regensburg : „Schönspielerei“: Trainer der Lilien sauer

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Am Boden: Lilien-Spieler nehmen das 2.1 für Regensburg ernüchtert auf - der Gegner bejubelt den späten Treffer umso mehr Bild: dpa

Darmstadt 98 ist schon in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Trainer Frings fand danach deutliche Worte und schimpfte etwas über „Schönspielerei“

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           Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 hat den ersten großen Dämpfer der noch jungen Saison kassiert. In der ersten Runde des DFB-Pokals schieden die „Lilien“ am Samstag mit 1:3 (1:1) beim Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg aus.

          „Glückwunsch an Regensburg zum 1000-prozentig verdienten Sieg. Von der ersten bis zur letzten Minute haben wir wirklich ein ganz schlechtes Spiel gemacht“, schimpfte Trainer Torsten Frings. „Nur mit Schönspielerei werden wir nichts erreichen, wir müssen zuerst über den Kampf kommen und dann kann auch unsere individuelle Qualität zum Tragen kommen. Das hat heute nicht gepasst, doch trotzdem gehen wir unseren Weg weiter - meine Spieler haben jetzt etwas wieder gut zu machen und ich bin auf die Reaktion der Mannschaft gespannt.“

          „Es war heute einfach zu wenig“

          Diese Reaktion kann sein Team bereits am kommenden Freitag im schweren Zweitliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli zeigen. „Jetzt heißt es aufstehen und es Freitag besser machen“, sagte auch Verteidiger Markus Steinhöfer. „Das Ausscheiden tut schon weh, aber aus solchen Spielen müssen wir lernen. Am Ende ist es aber nur eine Niederlage. Wir hätten die zweite Runde gerne mitgenommen, aber unsere Kernaufgabe ist die Zweite Liga.“

          In Regensburg war Darmstadt vor 8919 Zuschauern durch Artur Sobiech in Führung gegangen. Ein Foulelfmeter von Marc Lais kurz vor der Pause sowie zwei späte Tore von Jonas Nietfeld und Marco Grüttner bescherten den „Lilien“ jedoch den frühzeitigen Pokal-K.o.

          „Es war heute einfach zu wenig, wir kamen immer einen Schritt zu spät“, sagte Mittelfeldspieler Wilson Kamavuaka nach der Partie. „Unsere Ausrichtung war: Herkommen und Vollgas geben. Heute haben wir aber als Mannschaft unsere Hausaufgaben nicht erledigen können. Wir haben das Gaspedal nicht gefunden.“

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