https://www.faz.net/-gzg-9r6zt

Pilze sammeln : „Immer unters Hütchen schauen“

Wer das sieht, kann zugreifen: Austernpilze, essbar. Bild: Frank Röth

Krause Glucke oder Pfirsichtäubling? Dietmar Krüger erklärt, warum nicht alles gut schmeckt, was gut riecht, rohe Champignons eine Unart sind und wie wir Pilzarten erkennen.

          4 Min.

          Herr Krüger, Sie sind Pilzberater und geben Workshops zu Pilzen. Wo wachsen denn die besten?

          Das kommt auf den Pilz an. Mykorrhizapilze sind Pilze, die eine Symbiose mit Pflanzen eingehen, zum Beispiel mit Bäumen. Der Fichtensteinpilz wächst bei Fichten und Rotbuchen und führt mit ihnen eine Lebensgemeinschaft.

          Solche Pilze sind auf Regenwasser angewiesen. Wenn es nicht regnet, dann wachsen sie nicht. Denn die Pilze leben mit den Bäumen so zusammen, dass sie Wasser an den Baum abgeben. Die Bäume versorgen sich nicht über Wurzeln, sondern über Pilze.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+