https://www.faz.net/-gzg-a4iej

Leck in Transportschiff : Pflanzenöl gerät bei Höchst in den Main

  • Aktualisiert am

Industriepark Höchst: Während der Ermittlungen wurden mehrere Mainschleusen gesperrt. Bild: Lucas Bäuml

Bei einem bisher ungeklärten Vorfall im Industriepark Höchst ist Pflanzenöl aus einem Lebensmitteltanker in den Main geraten. Wie viel Öl in den Fluss gelangte, ist nicht bekannt.

          1 Min.

          Beim Umladen von Pflanzenöl von einem Schiff am Industriepark Höchst sind Teile des Öls in den Main geraten. Ursache für die undichte Stelle sei vermutlich ein technischer Defekt, teilte das Hessische Bereitschaftspolizeipräsidium am Samstag mit. Das Lebensmitteltankschiff habe seine Ladung am Freitagabend am Industriepark Höchst abgegeben.

          Als die Besatzung sich auf die Weiterfahrt vorbereitete, kam es laut Polizei zu der undichten Stelle. Durch das Leck seien dann Reste des Pflanzenöls aus dem Ladearm gegen die Bordwand und auf das Schiff gespritzt. Die Öffnung oberhalb der Bordwand sei sofort abgedichtet worden, sodass das meiste Pflanzenöl an Bord geblieben sei, hieß es weiter. Wie viel Öl in den Main gelangte, war am Samstag noch unklar. Die Werksfeuerwehr habe das Pflanzenöl eingeschlängelt. Während der Ermittlungen wurden die Schleusen Griesheim und Eddersheim für rund eine Stunde für die Schifffahrt gesperrt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          
              Will eine Impfpflicht einführen: Olaf Scholz kommt zum Bund-Länder-Treffen im Bundeskanzleramt an

          Corona-Politik : SPD und Union gehen getrennte Wege

          Noch regiert die große Koalition. Bei den Verhandlungen über neue Corona-Maßnahmen zeigen beide Partner den Willen zu einer allgemeinen Impfpflicht. Doch es wird auch klar, dass sie sich in Kürze trennen.
          Ein Kinderspiel sind die aktuellen Fragen rund ums Impfen nicht mehr.

          Pandemie-Bekämpfung : Die Impfpflicht ist das kleinere Übel

          Arbeitgeber und Industrie wollen lieber impfen als in den Lockdown. Sie sind schon jetzt von Lieferengpässen enorm gebeutelt. Eine Impfpflicht wäre billiger umzusetzen und leichter zu kontrollieren.
          Besonders schwere Fälle können nicht mehr verlegt werden, weil der Transport aufwändig ist.

          Patienten-Transporte : „Die Leute können nicht mehr“

          Erst half Deutschland seinen Nachbarländern – nun ist das Gegenteil der Fall: Corona-Patienten müssen ins Ausland verlegt werden. Nicht nur Bayern will auf internationale Hilfe setzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.