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Warnung an junge Autofahrer : Innenminister Beuth lobt Projekt „Gelbe Karte“

  • Aktualisiert am

Führerscheinentzug: Innenminister Beuth lobt das Projekt „Gelbe Karte“. Bild: dpa

Jungen Wiederholungstätern am Steuer droht in Hessen der Führerscheinentzug. Dies geschieht auf Grundlage des Pilotprojekts „Gelbe Karte“.

          Für Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) ist das Projekt „Gelbe Karte“, bei dem jungen Straftätern im Wiederholungsfall der Führerscheinentzug droht, eine erfolgreiche Präventionsmaßnahme. „Die ’Gelbe Karte’ soll verhindern, dass junge Menschen auf die schiefe Bahn geraten“, sagte Beuth der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

          Wenn sich Jugendliche nicht an die Regeln hielten oder Straftaten begingen, müsse der Staat so früh wie möglich ein leicht verständliches Warnsignal aussenden. „Die Botschaft lautet: Wenn Du so weitermachst, hat das Konsequenzen.“

          Mit der „Gelben“ Karte sollen Jugendliche und junge Erwachsene durch Androhung des Führerscheinentzugs vor allem vor Alkohol- und Drogenkonsum, Gewaltdelikten und Straftaten im Straßenverkehr gewarnt werden. Konkret geht es um Vorfälle, die sich auf die Eignung zum Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr auswirken können. Die Polizei registriert sie und informiert die Führerscheinstelle. Die Behörde kann dann die Verwarnung aussprechen.

          In Hessen läuft das 2014 gestartete Pilotprojekt „Gelbe Karte“ noch bis 2019 in der Pilotphase. Bei fast 90 Prozent der Empfänger sei diese Warnung im vergangenen Jahr angekommen und sie seien nicht rückfällig geworden, erklärte der Innenminister.

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