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Helga Müller : Frankfurter Gesichter

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Es war 1985, als Helga Müller schwer erkrankte. In der Rehabilitation lernte sie Menschen kennen, die an Multipler Sklerose litten. Statt sich mit ihrer eigenen Krankheit zu beschäftigen, engagiert sie sich seither für die MS-Hilfe, betreibt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, betreut Selbsthilfegruppen und organisiert für den Landesverband der "Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft" (DMSG) vielbeachtete Benefiz-Konzerte.

          Es war 1985, als Helga Müller schwer erkrankte. In der Rehabilitation lernte sie Menschen kennen, die an Multipler Sklerose litten. Statt sich mit ihrer eigenen Krankheit zu beschäftigen, engagiert sie sich seither für die MS-Hilfe, betreibt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, betreut Selbsthilfegruppen und organisiert für den Landesverband der „Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft“ (DMSG) vielbeachtete Benefiz-Konzerte. Dieser Einsatz wurde am Mittwoch mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt, das Helga Müller aus der Hand von Gesundheitsdezernent Nikolaus Burggraf entgegennahm.

          Renate von Metzler, die hessische DSMG-Vorsitzende, sagte über die Geehrte: „Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der so wenig jammert“ und nannte Helga Müller eine „couragierte, nie zu bremsende Mitstreiterin“. Helga Müller selbst sagte, helfen zu dürfen, empfinde sie als Privileg. Und da sie auch in solchen eher feierlichen Augenblicken eine Frau der Tat bleibt, kündigte sie gleich das nächste Benefiz-Konzert an: am 5. November des Mozart-Jahres in der Alten Oper mit dem Salzburger Mozarteum-Orchester.

          Gefeiert

          Helga Müller, die gemeinsam mit ihrem Mann, dem Rechtsanwalt Wolfgang Müller, ein gastfreundliches Haus führt, wurde wegen der vielen Gäste im Kaisersaal des Römer gefeiert. Unter ihnen Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann, die Vorsitzende des Kulturausschusses, Alexandra Prinzessin von Hannover, der frühere Innenminister Gottfried Milde, der ehemalige Kulturdezernent Hilmar Hoffmann, Mäzen Carlo Giersch, der Präsident der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft Jürgen Jeske, Privattheater-Intendant Claus Helmer und der Maler Ferry Ahrle.

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