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: Frankfurt und Frankfurter

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Familie Specht hatte am vierten Advent nur einen kleinen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt machen wollen. Doch an diesem Tag wurde Matthias Specht zum Lebensretter. Auf dem Heimweg machten ihn Passanten auf eine im eisigen Main treibende Selbstmörderin aufmerksam.

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          Familie Specht hatte am vierten Advent nur einen kleinen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt machen wollen. Doch an diesem Tag wurde Matthias Specht zum Lebensretter. Auf dem Heimweg machten ihn Passanten auf eine im eisigen Main treibende Selbstmörderin aufmerksam. Der 37 Jahre alte zweifache Familienvater riß sich, ohne an Strömung oder Kälte zu denken, die Kleider vom Leib, sprang in den Fluß und brachte die bereits Bewußtlose ans Ufer. Für diese selbstlose Tat erhielt Specht am Dienstag im Limpurgsaal des Römer die Hessische Rettungsmedaille. Die Gerettete selbst hatte ihren Helden für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die Lobrede von Stadtkämmerer Horst Hemzal wurde allerdings vom Weinen des kleinsten Specht-Sprößlings, Julius, übertönt. Erst als sich der Vater schüchtern für die Ehrung bedankte, klatschte das Baby freudig in die Hände. (freb.)

          Wenn Hilmar Hoffmann der Vater des Museumsufers ist, dann muß man Kurt Lotz den Patenonkel der neuen Museen am Main nennen. Denn als langjähriger Leiter des Kulturamts hat er die Museen mitgeplant und mitverwirklicht. Noch heute besucht er regelmäßig seine "Kinder" und freut sich ob ihres guten Gedeihens. Nur an seinem 80.Geburtstag ist Lotz zu Hause geblieben und hat sich still und leise mit seiner Lebensgefährtin darüber gefreut, daß sie sich haben. Eine Frankfurter Institution hat Lotz übrigens selber gegründet, nämlich die Kommunale Galerie, weshalb er sich in diesem Falle Vater und Hoffmann nur Patenonkel nennen darf. (rieb.)

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