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: Frankfurt und Frankfurter

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Es war die erste Oper ihres Lebens: "La Cenerentola" von Rossini. Siebzehn war Traudl Herrhausen damals und durfte mit ihrer Klasse in die Hauptstadt, ins lockende Wien, dort unter anderem in die Staatsoper.

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          Es war die erste Oper ihres Lebens: "La Cenerentola" von Rossini. Siebzehn war Traudl Herrhausen damals und durfte mit ihrer Klasse in die Hauptstadt, ins lockende Wien, dort unter anderem in die Staatsoper. Kein Wunder, daß "Aschenputtel", wie "La Cenerentola" übersetzt heißt, noch heute eine ihrer Lieblingsopern ist. Wenn die frühere Landtagsabgeordnete jetzt in die Oper Frankfurt zur Gala der chirurgischen Hilfsorganisation "Interplast Germany" am 29. Januar einlädt, so nicht allein der guten Sache wegen, sondern auch aus Begeisterung für Rossinis Oper und die hochgelobte Frankfurter Inszenierung, die an diesem Abend zu sehen sein wird. In einer Starbesetzung übrigens, denn Anna Bonitatibus singt die Titelpartie. Der Erlös aus dem erhöhten Eintrittsgeld (20 bis 120 Euro) plus die zu erwartenden Spenden gehen an "Interplast", deren Helfer in Entwicklungsländern unentgeltlich Operationen ausführen. Herrhausen fühlt sich den Chirurgen dieser Organisation deshalb verbunden, weil ihr Vater Chirurg war und sie selbst einst diesen Beruf anstrebte. (rieb.)

          Normalerweise finden Bücher über Frankfurt eine spezialisierte, aber kleine Leserschaft. Daß die komplette Auflage eines Buch innerhalb weniger Wochen ausverkauft ist, das dürfte selten vorkommen. Im Falle Hilmar Hoffmanns aber ist es doch geschehen: "Die großen Frankfurter", im Societätsverlag erschienen und erst im Dezember der Öffentlichkeit präsentiert, ist soeben in zweiter Auflage in die Buchhandlungen ausgeliefert worden. Der frühere Frankfurter Kulturdezernent und Präsident des Goethe-Instituts scheint mit der Darstellung der 26Ehrenbürger der Stadt und ebenso vieler "ehrenwürdiger" Bürger einen Nerv getroffen zu haben. Aber Übung macht halt den Meister: Es ist Hoffmanns 25. Buch. (lüc.)

          Ein Vierteljahr hat Matthias Altenburg, Frankfurts neuer Krimi-Star, auf sein Rennrad gewartet - jetzt endlich ist die "Karbon-Rakete" angekommen. Für die Recherchen für seinen neuen Roman mit dem Titel "Die Braut im Schnee", den Altenburg wie zuvor schon seinen Bestseller "Ein allzu schönes Mädchen" unter dem Pseudonym Jan Seghers veröffentlichen wird, besitzt der Schriftsteller jetzt den richtigen fahrbaren Untersatz. Sucht er nach Tatorten künftiger Morde, schwingt er sich einfach auf sein neues Geschoß. Die Schauplätze seines ersten Kriminalromans mit dem "melancholerischen" Kommissar Robert Marthaler, zum Beispiel den Ort des ersten Mordes am Goetheturm im Stadtwald, hat Altenburg ebenfalls allesamt mit dem Fahrrad, damals noch ein Mountainbike, abgeklappert. (rieb.)

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