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Wenn Susie Bär etwas anpackt, dann bewegt sich etwas: Mehr als 400 Gäste kamen zum "Groove für Leib und Seele" in den "King Kamehameha Club" im Ostend und unterstützten mit großzügigen Spenden und dem ...

          Wenn Susie Bär etwas anpackt, dann bewegt sich etwas: Mehr als 400 Gäste kamen zum "Groove für Leib und Seele" in den "King Kamehameha Club" im Ostend und unterstützten mit großzügigen Spenden und dem Kauf von Tombolalosen die Arbeit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e. V. - für den sich Susie Bär zusammen mit Renate von Metzler engagiert. Oscar Canton und seine "Swing Giants" sorgten für beste Partystimmung im ehemaligen Kesselhaus, und die steht, wie Schirmherrin Petra Gerster sagte, keineswegs im Gegensatz zu dem Anliegen, schwerkranken Menschen zu helfen. Als sie selbst bei der Tombola ein Wochenende in einem Luxushotel gewann, spendete sie es gleich weiter an die MS-Gesellschaft, die damit nun einem Kranken eine Freude machen kann. Bei Cocktails und Pizza genossen die Gäste, darunter Bankier Friedrich von Metzler, Innenarchitektin Floria Prinzessin von Hessen und IHK-Chef Joachim von Harbou, den Abend im "Kinka" sichtlich - Hausherr Madjid Djamengari war so begeistert von der guten Stimmung, daß er den Club im nächsten Jahr gleich wieder für eine DMSG-Party zur Verfügung stellen will. Susie Bär und Renate von Metzler planen schon, sammeln jetzt aber erst einmal wieder Kleiderspenden für den "Pfennig-Basar" im September. (cp.)

          Verbrecher zieht es angeblich an die Orte ihrer Schandtaten zurück. Doch offenbar suchen auch Helden zuweilen die Schauplätze ihrer Siege wieder auf. Hilmar Hoffmann jedenfalls ist noch einmal zurückgekehrt zur Walstatt früherer Jahre, wo er manchen Strauß ausgefochten und manches Projekt durchgesetzt hat - in den Kulturausschuß. Nicht neben der Ausschußvorsitzenden Alexandra Prinzessin von Hannover hat der frühere Kulturdezernent Platz genommen - er ist schließlich Privatmann -, sondern auf einem der Stühle ganz hinten bei den Zuschauern. Doch sein Kommen blieb nicht unbemerkt, die Routine des Ausschusses geriet kurz ins Stocken. "Wird der alte Kämpe zu einer großen Rede ansetzen?" haben wohl einige gedacht. "Muß ich ihm jetzt das Wort erteilen?" hat sich vermutlich die Prinzessin gefragt. Doch das war gar nicht nötig, denn alles lief so, wie es sich Hoffmann und seine Begleiterin Claudia Dillmann, die Leiterin des Deutschen Filminstituts, erhofft hatten: Die Stadtverordneten stimmten einstimmig der Zusammenlegung von Filminstitut und Deutschem Filmmuseum zu. Der vermutlich letzte Sieg Hoffmanns im Kulturausschuß. (rieb.)

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