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Spitzentechnologie aus Hessen : Sekundenschnell gegen Krebs

  • -Aktualisiert am

Herz der Anlage: Der Beschleuniger schießt winzige Teilchen auf Tumore in Kopf und Hals der Patienten ab. Bild: Rainer Wohlfahrt

Im Therapiezentrum in Marburg werden Tumore des Kopfes und des Halses mit Ionenstrahlen bekämpft. Es ist nicht das einzige mittelhessische Projekt, von dem Mediziner sich viel versprechen.

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          In Mittelhessen gibt es nicht nur mittelalterliche Burgen und den beliebtesten Radwanderweg Deutschlands, sondern medizinische Spitzentechnologie. Eine von zwei Partikeltherapieanlagen zur Behandlung von Krebskranken in Deutschland, die sowohl mit Ionen aus Kohlenstoff als auch mit Protonen arbeitet, steht in Marburg.

          Nach jahrelangem Hickhack nahm sie im Oktober 2015 ihren Betrieb auf. 250 Patienten wurden 2018 im Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrum (Mit) auf dem Gelände des Universitätsklinikums behandelt, 2017 waren es 286. Der wissenschaftliche Direktor Klemens Zink arbeitet als Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen an einem Reichweitenmodulator, der die Behandlung noch effizienter machen könnte.

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