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Bürgermeisterwahlen : Parteiloser Überraschungssieger in Gründau

In Gründau hat der parteilose Kandidat Gerald Helfrich seine Konkurrenten um das Amt des Bürgermeisters überraschend hinter sich gelassen. In Trebur siegt der CDU-Kandidat.

          In Gründau hat der parteilose Kandidat Gerald Helfrich seine beiden Konkurrenten um das Amt des Bürgermeisters überraschend hinter sich gelassen. Auf ihn entfielen 53 Prozent der Stimmen. Helfrich wird damit Nachfolger des sozialdemokratischen Bürgermeisters Heiko Merz, der keine zweite Amtszeit in der Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis antreten wollte.

          Luise Glaser-Lotz

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.

          Der SPD-Kandidat Hans Kroth erhielt 31,4 Prozent der Stimmen, der CDU-Bewerber Stefan Ament 15,5 Prozent. Von den knapp 11 600 Berechtigen waren 56,5 Prozent zur Wahl gegangen. Merz erklärte den Wahlsieg Helfrichs am Abend mit dessen Verwurzelung in Gründau und den örtlichen Vereinen. Der 47 Jahre alte Diplom-Verwaltungswirt ist seit 1995 Mitarbeiter im Rathaus, seit 2008 leitet er die Haupt- und Finanzverwaltung.

          CDU-Mann in Trebur vorn

          In der Stichwahl in der Gemeinde Trebur im Kreis Groß-Gerau hat sich der CDU-Kandidat Carsten Sittmann durchgesetzt. Er kam laut vorläufigem Endergebnis auf 52,5 Prozent der Stimmen. Die Bewerberin der Grünen Liste Trebur, Barbara Fuchs, erhielt 47,5 Prozent. Sittmann baute seinen knappen Vorsprung von 36 Stimmen aus dem ersten Wahlgang deutlich aus. Er kam damals auf 35,3 Prozent der Stimmen, Fuchs auf 34,6 Prozent. Sittmann wird der erste CDU-Bürgermeister der Großgemeinde.

          Die Wahlbeteiligung war mit 48,9 Prozent etwas niedriger als vor zwei Wochen. Mehr als 10 500 Wahlberechtigte waren zu dem Urnengang aufgerufen. Der bislang amtierende Bürgermeister Jürgen Arnold (parteilos) gibt nach zwölf Jahren seinen Posten auf.

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