https://www.faz.net/-gzg-a932t

Parken im Ballungsraum : Wohin mit dem Auto?

  • -Aktualisiert am

Eine vom Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main vorgelegte „Mobilitätsstrategie“ sieht für jede Haltestelle des regionalen Schienenverkehrs künftig mindestens zehn Autostellplätze vor. Bild: Illustration: Pahri Parlaungan Harahap/the Noun Project

Keine Frage: In einem Ballungsraum wie dem Rhein-Main-Region fehlen Parkplätze für Pendler. Aber der Bau neuer Park-and-Ride-Anlagen wird immer schwieriger.

          3 Min.

          Rund 28.000 offiziell als solche ausgewiesene Park-and-Ride-Parkplätze gibt es an den Bahnstationen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). Hinzu kommen nach Angaben von Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der IVM GmbH, etwa 6000 weitere Stellplätze, die nicht mit einem P+R-Schild markiert sind, aber dennoch zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn genutzt werden. 34.000 Stellplätze an mehr als 5000 Park-and-Ride-Anlagen: auf den ersten Blick eine enorme Zahl, nach Angaben von Mühlhans aber deutlich zu wenig. „Diese 34.000 Plätze sind quasi ständig ausgelastet.“

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Für viele der nur für Dauerparker zugänglichen Park-and-ride-Stationen, beispielsweise am Bahnhof Rüsselsheim oder im Frankfurter Parkhaus Borsigallee am Ende der A 66, gebe es Wartelisten. Ziel der von Mühlhans geführten IVM ist es, in den nächsten Jahren zumindest für eine gewisse Entspannung der Lage zu sorgen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          In Flensburg zu Hause: Andrea Paluch, Schriftstellerin, Musikerin, Dozentin, Sängerin, geht ihren eigenen Weg.

          Andrea Paluch : Sie geht ihren eigenen Weg

          Andrea Paluch, die Frau von Robert Habeck, hat ein Buch geschrieben. Liest man darin die Zukunft ihres Mannes? Eher nicht – denn Männer sind in dem Buch mit Absicht abwesend.

          Der neue EQS : 770 Kilometer soll er schaffen

          Der EQS ist die elektrische Version der S-Klasse und gleichzeitig deren Konkurrent. Mit beiden will Daimler dicke Margen einfahren.