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Ostermärsche in Hessen : Gegen Waffenexporte und Drohneneinsatz

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Gegen Drohnen und Nazis: Rund 150 Menschen nahmen am Ostermarsch in Bruchköbel teil, nur die Rechtsradikalen blieben fern. Bild: dpa

Etwa 150 Teilnehmer haben am Karfreitag in Bruchköbel gegen Waffenexporte aus Deutschland und den Einsatz von Drohnen demonstriert. Weitere Ostermärsche werden am Montag in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach erwartet.

          Etwa 150 Teilnehmer haben am Karfreitag in Bruchköbel im Main-Kinzig-Kreis gegen Waffenexporte aus Deutschland und den Einsatz von Drohnen demonstriert. Der traditionelle Auftakt der hessischen Ostermärsche wurde begleitet von Polizisten, weil auch Neonazis in Bruchköbel erwartet worden waren. Diese kamen aber laut Polizei nicht. „Die Faschisten sind nicht da“, sagte auch Willi van Ooyen von der Informationsstelle Ostermarsch. Er sprach von einer guten und friedlichen Stimmung. Die Teilnehmer protestierten auch gegen die Bundeswehreinsätze in Afghanistan und Mali. Der Demonstrationszug durch die Stadt stand unter dem Motto „Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus“.

          Über die Feiertage sind auch Kundgebungen unter anderem in Gießen und Marburg geplant. Die meisten Teilnehmer werden beim zeitgleichen Protest unter dem Motto „Friedenspolitik statt Kriegspolitik“ am Ostermontag (1. April) in Offenbach, Frankfurt und Darmstadt erwartet. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges.

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