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Kritik an Frank Kaufmann : SPD und FDP gegen auf Fraport-Aufseher los

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Gerügt: Frank Kaufmann (mit grüner Krawatte) gefalle sich in der Rolle des Flughafengegners, statt sich um die Interessen des Unternehmen zu kümmern. meint die FDP Bild: Röth, Frank

Fraport-Aufsichtsratsmitglied Kaufmann hat den Umgang des Flughafenbetreibers mit Ausbaugegnern gerügt. Nun hagelt es Kritik der Landtags-Opposition an dem Grünen-Vertreter.

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          Die Opposition von SPD und FDP hat dem neuen Fraport-Aufsichtsratsmitglied Frank-Peter Kaufmann (Die Grünen) vorgeworfen, seiner Verantwortung in dem Kontrollgremium nicht gerecht zu werden. Kaufmann gefalle sich in der Rolle des Flughafengegners, statt, wie im Aktiengesetz festgeschrieben, sich um die Interessen des Unternehmen zu kümmern, kritisierte der FDP-Wirtschaftsexperte Jürgen Lenders am Dienstag in Wiesbaden.

          Marius Weiß von der SPD warf Kaufmann vor, durch seine Äußerungen in einem Gespräch mit der Rhein-Main-Zeitung dem Unternehmen zu schaden. „Am Ende des Tages trägt die CDU die Verantwortung für das unglaubliche Verhalten von Frank Kaufmann, denn sie hat ihn in den Aufsichtsrat geschickt.“

          Umgang mit Protesten gerügt

          Der Grünen-Politiker, der erst vor wenigen Tagen in das Kontrollgremiums eingezogen ist, hatte den Umgang des Flughafenbetreibers mit Bürgerprotesten gegen Fluglärm kritisiert. Zudem sprach er sich gegen den Bau von Terminal 3 am größten deutschen Flughafen aus.

          Die Oppositionspolitiker betonten die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für Hessen. Die CDU dürfe das nicht für den Koalitionsfrieden mit den Grünen aufs Spiel setzen.

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