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Sänger sammelt für Aufforstung : Nibelungenwald gegen Klimawandel

  • -Aktualisiert am

Künstler mit Sinn für die Natur: Opernsänger Andreas Schager engagiert sich für Aufforstungen. Bild: DAVIDS/Sven Darmer

Der österreichische Opernsänger Andreas Schager sammelt Geld, um 20.000 Bäume zu pflanzen – am liebsten in Wiesbaden. Das soll erst ein Anfang sein.

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          Der Österreicher Andreas Schager ist zwar einer der besten Opernsänger der Welt, doch deshalb hebt er nicht ab. Als der Heldentenor von einer Studie der Technischen Hochschule Zürich las, die belegt, dass Aufforstung das effektivste Mittel gegen den Klimawandel ist, postete er seiner Fangemeinde auf Facebook den Artikel, versehen mit der Aufforderung: „Yes, we can. Lasst uns Bäume pflanzen“. Der Gießener Rechtsanwalt Turgay Schmidt, ein Schager-Verehrer, war sofort begeistert, nahm die Sache in die Hand und richtete unter dem Stichwort „Opera meets Nature“ ein Spendenkonto ein.

          Die Resonanz übertraf alle Erwartungen. Nach drei Wochen war Mitte September schon Geld für 1500 Bäume eingegangen, Stückpreis vier Euro, Anpflanzung inklusive. Eine Schachtel Zigaretten kostet mehr. Schmidt, der während seiner Schulzeit im musischen Internat bei den Limburger Domsingknaben eine klassische Gesangsausbildung absolviert hat, kontaktierte die Landeshauptstadt Wiesbaden, weil Opernsänger Schager oft im Staatstheater zu Gast ist und dort seine internationale Karriere unter anderem mit den Helden Sigmund und Siegfried in Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ begann.

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