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Opel-Zoo : Mehr Besucher durch neues Elefantenhaus

  • Aktualisiert am

Voran: Dank des neuen Elefantenhauses kommen mehr Besucher in den Opel-Zoo Bild: Archiv Opel-Zoo

Anders als im Vorjahr hat der Opel-Zoo 2013 ein kleines Plus bei den Besucherzahlen geschafft. Zu verdanken ist dies dem neuen Elefantenhaus. Nun wünscht sich der Zoo junge Elefantenkühe.

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          Die neue Anlage für die einzigen Elefanten in Hessen hat dem Kronberger Opel-Zoo die Besucherbilanz gerettet: Nach der Eröffnung im Sommer strömten so viele Menschen in den Zoo, dass trotz des schlechten Auftakts am Jahresende noch ein kleines Plus verzeichnet wurde. Insgesamt seien knapp 600.000 Menschen gekommen, knapp drei Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete Zoodirektor Thomas Kauffels. Nach seinen Angaben waren die Besucherzahlen im ersten Halbjahr wegen des Wetters extrem schlecht. Im Durchschnitt wird der Opel-Zoo jährlich von etwa 640 000 Menschen besucht.

          Als nächstes Großprojekt plant der Tierpark eine neue Anlage für die Flusspferde, auch diese wird mehrere Millionen Euro kosten. Bis zum Baubeginn wird es aber noch einige Jahre dauern. Zum einen fehlt es an Geld, außerdem soll der 44 Jahre alten Tana - laut Zoo das älteste Flusspferd Europas - ein Umzug nicht mehr zugemutet werden. Derzeit hält der Opel-Zoo zwei Flusspferde, in der neuen Anlage sollen fünf dieser Tiere leben.

          Junge Elefantenkühe „nicht in Sicht“

          Zuwachs soll es möglichst auch bei den Elefanten geben, die für zwölf Millionen Euro ein neues Zuhause bekommen haben. Der Zoo möchte afrikanische Elefanten züchten. Die drei Elefantenkühe sind dafür jedoch zu alt, der junge Bulle Tamo wird in etwa drei Jahren geschlechtsreif. Der Zoo braucht daher junge Elefantenkühe. „Da ist aber derzeit nichts in Sicht“, sagte Kauffels.

          Insgesamt leben in dem Zoo rund 1500 Tiere, neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr die Roten Riesenkängurus. Sie sind mit einer Körperhöhe bis zu 1,50 Meter weltweit die größten ihrer Art.

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