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Segula sucht 200 Entwickler : Sechs Monate Kurzarbeit im Opel-Stammwerk Rüsselsheim

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Kurzarbeit bei Opel: Der Autobauer streicht die Nachtschicht in Rüsselsheim für sechs Monate. Bild: dpa

Für die nächsten sechs Monate soll es im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim keine Spätschicht geben. Dem Autobauer fehlt es derzeit an Arbeit. Opel-Partner Segula stellt derweil weiter ein.

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          Der Autobauer Opel streicht in seinem Stammwerk Rüsselsheim für sechs Monate die Spätschicht. In Absprache mit dem Betriebsrat hat das Unternehmen bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit für die meisten der rund 2600 Beschäftigten des Produktionswerks angezeigt, wie ein Opel-Sprecher am Dienstag erklärte. Zuerst hatten „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“ über den Einschnitt berichtet.

          Derweil teilte der Opel-Partner Segula Technologies mit, noch 200 offene Stellen zu haben. Segula hatte vor rund einem Monat von einer drestelligen Zahl unbesetzter Arbeitsplätze für Entwickler gesprochen. Eine Sprecherin präzisierte diese Zahl nun auf Anfrage der F.A.Z.

          Absatz der Limousine Insignia schwächelt

          Die Arbeitnehmer im Opel-Werk erhalten für die nicht geleistete Arbeitszeit Kurzarbeitergeld als Lohnersatzleistung sowie einen Zuschlag von Opel. Das Entwicklungszentrum und weitere zentrale Einheiten des Autobauers sind nicht betroffen.

          In dem zum französischen PSA-Konzern zählenden Autowerk fehlt derzeit die Arbeit. So ist im Sommer die Produktion des Familienwagens Zafira ausgelaufen, und der Absatz der Limousine Insignia schwächelt. Erst im Jahr 2021 kommt mit dem Kompaktwagen Astra ein zweites Modell ins Opel-Stammwerk und soll dieses nachhaltig sichern. Bis dahin sollen die Beschäftigten möglichst im Unternehmen gehalten werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind an den deutschen Standorten bis Sommer 2023 ausgeschlossen.

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