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Dieselfahrverbot : Opel will keine Hardware-Nachrüstungen

  • Aktualisiert am

Opel stellt sich quer: Eine Nachrüstung lehnt der Automobilhersteller weiterhin ab. Bild: dpa

Opel wehrt sich gegen den Druck durch die Bundesregierung. Der Automobilhersteller ist auch weiterhin gegen die Nachrüstungen. Denn diese seien unausgereift.

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          Trotz des Drucks der Bundesregierung auf die Autobauer wehrt sich Opel weiter gegen Hardware-Nachrüstungen für Diesel. Das Unternehmen lehne diese ab, „da sie ökonomisch nicht sinnvoll und technologisch nicht ausgereift sind“, teilte Opel am Dienstag in Rüsselsheim mit. Zudem würde es zu lange dauern, die Nachrüstungen durchzuführen. Zugleich erklärte Opel, man habe noch keine Entscheidung über weitere Maßnahmen getroffen.

          Die große Koalition hatte sich zuvor in Berlin auf ein Konzept geeinigt, wonach Besitzer älterer Diesel in Regionen mit besonders schmutziger Luft Umtauschprämien sowie Hardware-Nachrüstungen angeboten bekommen sollen.

          Wenn Fahrer von Euro-5-Dieseln eine Nachrüstung wollen, erwartet der Bund demnach „vom jeweiligen Automobilhersteller, dass er die Kosten hierfür einschließlich des Einbaus übernimmt“. Die Haftung sollen die Nachrüstfirmen übernehmen. Das Beschlusspapier lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

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